Diakonieverein Lanzendorf

Jahreshauptversammlung  im April 2022

Zur Jahreshauptversammlung des Diakonievereins Lanzendorf konnte  Pfarrerin Almut Weisensee in der Frankenfarm viele Mitglieder begrüßen.
Zu Coronazeiten werden an Pflegende besondere Anforderungen gestellt. Verschärfte Hygieneauflagen, beständiges Arbeiten mit Maske. Pflege ist nicht leichter geworden. Umso wichtiger ist es, wenn wir durch unser Interesse und unsere Zuwendungen den Pflegekräften unserer Diakoniestation zeigen, dass sie uns wichtig und wertvoll sind und wir ihre Arbeit nach Kräften unterstützen wollen. Mit unseren Spenden können wir das unterstützen, was unser scheidender Diakoniepräsident Bammessel die „Goldenen Minuten“ nennt. Goldene Minuten, damit meint er all das, was für eine Diakonie sinnvoll und nötig ist, aber was von den Krankenkassen nicht bezahlt wird: einmal einer sterbenden Person die Hand halten, einmal zuhören können, wenn jemand sein Herz ausschüttet, sich kümmern, wenn es jemandem einmal nicht so gut geht und vieles mehr. Vielen Dank deshalb, dass sie bei uns Mitglied sind, so die 1.Vorsitzende Pfarrerin Almut Weisensee.

Der Diakonieverein hatte keine Austritte zu verzeichnen, dafür gab es im Jahr 2021  vier  Todesfälle. Erfreulicherweise gab es auch vier neue Mitglieder. Der Verein hatte damit Ende 2021 109 Mitglieder.

Leider hat Corona auch im Jahr 2021 wieder  viele Veranstaltungen verhindert.   Aufgrund der noch bestehenden Coronapandemie konnte die JHV des DV allerdings nicht im Frühjahr sondern erst im Juli 2021 stattfinden. Alle Anwesenden bekamen einen  Betrag von 5,00 € für Kuchen und Kaffee. Im Anschluß zeigte der Hobbyfotograf Manfred Hirschmann eindrucksvolle Bilder, die mit Musik unterlegt waren, von den drei Ortsteilen, Lanzendorf, Gössenreuth und Himmelkron. Außerdem interwiewte Hirschmann verschiedene Mitglieder zum Thema: Was ist Heimat? Diese Interviews wurden zwischen den Bildern mit eingebaut und lösten bei den Anwesenden oftmals ein Schmunzeln aus.

Ein weiterer  Höhepunkt war der Ausflug im September 2021 ins Stiftsland, wie man die Gegend um Waldsassen herum auch nennt.
Besucht wurde die Straußenfarm in Mitterhof. Hier gab es eine Vielzahl von wertvollen Nutz- und Erlebnistieren, nicht nur Strauße, sondern Woll- und Sattelschweine, Lamas, Alpakas und Kaninchen.
Danach kehrte der Diakonieverein  in Waldsassen  im  „Hotel zum königlich-bayerischen Forsthaus“ ein. Im Biergarten des Hotels konnten die Ausflügler  die guten Torten und Brotzeiten bei herrlichem Sonnenschein  und mit Blick auf die Stiftsbasilika genießen.  Anschließend wurde die Stiftsbasilika besucht, sie gehört zu den bedeutendsten und prächtigsten Barockkirchen des süddeutschen Raum. Die Andacht von Pfarrerin Almut Weisensee und das nachfolgende Orgelspiel ließ die Besucher für eine kurze Zeit zur Ruhe und Besinnung kommen.
Im Herbst traf sich der Diakonieausschuss, um auszuloten, ob Veranstaltungen bis Jahresende  wieder möglich seien, leider konnten coronabedingt im Jahr 2021 keine weiteren Veranstaltungen durchgeführt werden.
Gerade in diesem schwierigen Jahr bedankte sich die Vorsitzende bei den Mitarbeitenden im Ausschuss. Bei Frau Aßmann, der 2. Vorsitzenden: „Was sie alles organisiert, eruiert, telefoniert, ist bemerkenswert, und ohne sie wäre ich wohl des Öfteren aufgeschmissen. Vielen Dank auch an die Kassiererin Frau Schmidt und  an Frau Hain unserer Schriftführerin. Wir haben ein tüchtiges Team als Diakonieausschuss, und das freut mich sehr, denn nur so kann die Arbeit gelingen. Herzlich bedanken möchte ich mich auch  bei unseren Kassenprüfern, die sich jedes Jahr in unsere Zahlen vertiefen“.
Der Kassenbericht wurde von Beate Schmidt vorgetragen. Heinz Pöhlmann der zusammen mit Reinhard Jahreis die Kasse prüfte, bescheinigte Beate Schmidt eine einwandfreie Führung der Vereinskasse. Die Entlastung wurde erteilt.
Leider konnte zur Jahreshauptversammlung niemand von der Zentralen Diakoniestation Bad Berneck   anwesend sein, aber aus dem übermittelten Tätigkeitsbericht 2021 der Diakonie Bayreuth konnte folgendes entnommen werden:
Nach einem weiteren Jahr mit zusätzlichen pandemiebedingten Herausforderungen für die Zentrale Diakoniestation Bad Berneck konnten wir auch diese erfolgreich meistern, was uns auch im Dezember vom MDK bestätigt wurde. Zum Ende des Jahres verließ uns Frau Margarete Kuhn als Pflegedienstleitung. Nach einem weiteren Jahr unter dem Dach der Diakonie Bayreuth hat sich der kollegiale Austausch unter den Mitarbeitenden der Pflegedienststellen weiter gefestigt. Unsere Dienststelle in Bad Berneck konnte durch die Infrastruktur der Diakonie Bayreuth sehr profitieren. Gerade in den Bereichen des Fuhrparkmanagements und der EDV-Anlagen konnten die Mitarbeitenden der ZDS Bad Berneck stark entlastet werden. Ein drohender Personalengpass konnte durch die Aushilfe von Mitarbeitenden der ZDS Bayreuth erfolgreich überbrückt werden .
Im Jahr 2021 wurden monatlich jeweils durchschnIttlich 123 Patienten betreut. 46 neue Patienten kamen hinzu, 56 Abgänge wurden verzeichnet. Zusätzlich werden pro Monat 30 Pflegeberatungsbesuche erbracht.
Im Jahr 2021 waren 24 Mitarbeitende in Bad Berneck tätig. Davon 16 Pflegekräfte, sechs Kolleg'innen in der Hauswirtschaft und zwei in der Verwaltung. Unsere Pflegedienstleitung Frau Margarete Kuhn wurde im Dezember 2021 verabschiedet Im März 2022 wurde die komplette Beschilderung und die Hinweisschilder zur ZDS in Bad Berneck mit dem Design der Diakonie Bayreuth gewechselt.

Der MDK war zuletzt im Dezember 2021 zur Qualitätsprüfung im Haus. Die Gesamtnote wurde auf 1,0 und die Kundenzufriedenheit – unverändert – auf 1,0 festgelegt. Wir möchten uns zudem auch weiterhin herzlich beim Diakonieverein  Lanzendorf für ihre Unterstützung bedanken
Für 2022 sind noch folgende Veranstaltungen geplant:
Am 3.5. Fahrt zum Kloster Münsterschwarzach, 5.7. Besichtigung von 2 Markgrafenkirchen, 8.9. Ausflugsfahrt (Reiseziel wird noch bekannt gegeben), 10.10. Vortrag: Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen und am Montag 28.11. Adventsfeier mit Adrian Rossner.

Stellvertretend für die Gemeinde Himmelkron überbrachte 3. Bürgermeister und Seniorenbeauftragter Peter Aßmann die Grüße  der Gemeinde für den zur Zeit erkrankten 1.Bürgermeister Gerhard Schneider.  Er bedankte sich beim Diakonieverein für die hervorragende Seniorenarbeit in Lanzendorf, obwohl durch die Coronaeinschränkungen sehr viele Aktionen nicht wie gewohnt durchgeführt werden konnten. Er sprach aber die Hoffnung aus, daß Erleichterungen und ein halbwegs normales Zusammenleben in der Zukunft wieder möglich sein könnten. Seine Aussage: ich bin mir sicher, dass der Diakonieverein und die verantwortliche Vorstandschaft für diesen Zeitpunkt  in den Startlöchern steht und für die Mitglieder in gewohnter Weise Aktionen durchführt.  Als Seniorenbeauftrager berichtete er auch über  den Stand der geplanten Senioreneinrichtung in Himmelkron. Leider konnte er nichts positives berichten. Die Umsetzung war aus den verschiedensten Gründen noch nicht möglich. Der gesamte Gemeinderat sieht nach wie vor die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung in Himmelkron und wird mit den besten Kräften an der Umsetzung arbeiten, zumal immer mehr Nachfragen aus der Bevölkerung zu diesem Thema geäußert werden.
Mit einem Bilder-Vortrag von Florian Fraas, Bad Berneck,  mit dem Thema „Mit der Eisenbahn durch Oberfranken“ endete die Jahreshauptversammlung.  Der Vortrag nahm den Betrachter auf eine Reise durch oberfränkische Eisenbahnstrecken mit. Unter anderem die berühmte Schiefene Ebene nach Hof usw.
.    
Text: Werner Reißaus